Die Mitgliedsnummer Ihres Unternehmens in der Unfallversicherung

Erfahren Sie mehr zum Thema Unfallversicherung, der Notwendigkeit eines Lohnnachweises, der UV-Jahresmeldung und dem Stammdatenabgleich. ilohngehalt unterstützt Sie bei allen Schritten.

Gesetzliche Unfallversicherung, Berufsgenossenschaft

Als Arbeitgeber müssen Sie Ihre Arbeitnehmer in der gesetzlichen Unfallversicherung versichern. Das gilt selbst für kurzfristige Aushilfen, Minijobber, Auszubildende und Praktikanten. Zuständig für die gesetzliche Unfallversicherung ist bei privaten Unternehmen die Berufsgenossenschaft (BG) der jeweiligen Branche.

Lohnnachweis und UV-Jahresmeldung mit ilohngehalt einreichen

Jeder Arbeitgeber muss für jedes Jahr einen Lohnnachweis für sämtliche Beschäftigten an die Unfallversicherung bzw. Berufsgenossenschaft übermitteln (Jahresmeldung UV). Dies muss bis zum 16. Februar des Folgejahres erledigt sein, und zwar elektronisch. Das Verfahren nennt sich „Lohnnachweis digital“.

Die Lohnnachweis umfasst die Zahl der versicherten Beschäftigten, die Zahl der geleisteten Arbeitsstunden und die Höhe des Arbeitsentgelts einschließlich von Sachbezügen (UV Entgelt). Sie können den Lohnnachweis direkt aus ilohngehalt heraus übermitteln.


Ebenfalls bis zum 16.02. müssen Sie auch der Einzugsstelle Ihrer Krankenkasse die Daten zur Unfallversicherung melden. (UV-Jahresmeldung, Abgabegrund 92). Mit ilohngehalt können Sie auch die UV-Jahresmeldung erledigen.


Stammdatenabgleich

Außerdem können Sie mit ilohngehalt den Stammdatenabgleich anstoßen, der erfolgen muss, damit Sie den Lohnnachweis durchführen können. Daraufhin übermittelt die Berufsgenossenschaftauf digitalem Weg innerhalb von 48 Stunden die Stammdaten zur Unfallversicherung für Ihre Beschäftigten samt Gefahrtarifstelle(n).


Mitgliedsnummer, Betriebsnummer und PIN

Für den Lohnnachweis digital müssen Ihnen folgende Informationen vorliegen, die Sie bei ilohngehalt eingeben müssen:

  • die Mitgliedsnummer Ihres Unternehmens bei Ihrer Berufsgenossenschaft
  • die Betriebsnummer Ihrer Berufsgenossenschaft
  • eine fünfstellige PIN

Diese Daten werden Ihnen bei Neuanmeldung zur Pflichtversicherung von der Berufsgenossenschaft per Post zugesendet, als Teil der Aufnahmeunterlagen. Bitte wenden Sie sich an Ihre Berufsgenossenschaft, wenn diese Informationen nicht vorliegen. Ohne Mitgliedsnummer und PIN können die Arbeitsstunden und Entgelte Ihrer Mitarbeiter nicht fristgerecht an die Unfallversicherung übermittelt werden.


Hintergrund: Tarifstelle, Gefahrklasse und Beitragshöhe

Ihrem Unternehmen wird von der Berufsgenossenschaft eine sogenannte Gefahrtarifstelle zugeordnet: Das ist eine Versicherungsklasse für Unternehmen mit vergleichbarem statistischen Risiko von Berufsunfällen und -krankheiten. Dieses Risiko wird durch eine sogenannte Gefahrklasse ausgedrückt. Die Gefahrklasse eines Dackdeckerbetriebs liegt naturgemäß höher als bei reiner Bürotätigkeit.


Die Höhe der Beiträge, die Sie als Arbeitgeber bezahlen müssen, errechnet sich aus der Gefahrklasse, der Höhe der bezahlten Löhne und Gehälter (UV Entgelt) sowie einem Umlage-Rechenfaktor (Beitragsfuß). Die Beiträge sind ausschließlich Arbeitgebersache. Anders als bei der gesetzlichen Kranken- und Rentenversicherung gibt es keinen Arbeitnehmeranteil.