So erfassen Sie eine Kündigung

Sie mussten einem Mitarbeiter die Kündigung aussprechen? Hier lesen Sie, wie Sie diesen Sachverhalt in ilohngehalt erfassen.

Dazu benötigen Sie die Mitarbeiterverwaltung.

Wählen Sie in der Navigation den Beriech 'Mitarbeiter', 'Allgemein'.

Wählen Sie den betreffenden Mitarbeiter oben in der Ausklapp-Liste.

Füllen Sie das Feld 'Austrittsdatum + Grund' aus.

Austrittsdatum und Grund angeben

Wählen Sie als Austrittsdatum den letzten Tag, an dem der Arbeitsvertrag gilt. Das Austrittsdatum ergibt sich aus dem Tag der Kündigung und der Kündigungsfrist. Als Grund des Austritts wählen Sie im Fall der Kündigung 'Gekündigt'.

Der Austrittstag ist nicht unbedingt der letzte Arbeitstag: Vielleicht wird der Arbeitnehmer bereits vorher freigestellt oder er nimmt vor dem Ausscheiden noch Resturlaub.

Setzen Sie kein Häkchen bei 'Keine Folgebeschäftigung', auch dann nicht, wenn der Mitarbeiter anschließend arbeitslos ist. Dieses Merkmal ist nur bei den Austrittsgründen 'Rente' und 'Tod' relevant.

Abfindungen und Resturlaub ausbezahlen

In manchen Fällen kommt es im Rahmen der Kündigung zu Einmalzahlungen.

  • Wenn der Gekündigte zum Austrittsdatum noch Urlaubsansprüche hat, werden diese in Form von Urlaubsabgeltung ausbezahlt.
  • Außerdem wurde vielleicht eine Abfindung vereinbart.

Wählen Sie in beiden Fällen im Bereich 'Lohnberechnung' den Menüpunkt 'Einmalzahlungen'. Die entsprechenden Felder sind 'Urlaubsabgeltung' und 'Abfindungsbrutto'.

Steuer- und Sozialversicherungstage

  • Wenn der Austritt eingegeben wurde, sorgt ilohngehalt von sich aus für die Abmeldung des Arbeitsverhältnisses von den ElStAM. Das geschieht zum Austrittstermin. Damit weiß die Finanzverwaltung, dass Sie ab diesem Stichpunkt nicht mehr für die Lohnsteuer zuständig sind.
  • Weiter übermittelt ilohngehalt eine Meldung zur Sozialversicherung mit Meldegrund 30 ('Abmeldung wegen Ende einer Beschäftigung').
  • Außerdem übermittelt ilohngehalt die fällige elektronische Lohnsteuerbescheinigung an Ihr Betriebsstättenfinanzamt und den Arbeitnehmer.
  • Wenn das Austrittsdatum nicht ohnehin mit einem Monatsletzten zusammenfällt, sorgt ilohngehalt automatisch dafür, dass die Steuertage und Sozialversicherungstage des Mitarbeiters nur bis zum Austrittstermin berücksichtigt werden.
  • Eine gesonderte Abmeldung bei der Berufsgenossenschaft ist nicht notwendig. Die (Ab-) Meldung erfolgt im Rahmen der Jahresmeldung zur Unfallversicherung.

Nachträgliche Zahlungen

Gelegentlich werden auch nach dem Austritt noch Zahlungen notwendig. Das kann zum Beispiel geschehen, wenn Boni oder andere Entgeltsbestandteile erst nach Austritt berechnet werden können. Manchmal ergeben sich spätere Abfindungszahlungen, beispielsweise aufgrund von Kündigungsschutzverfahren.

Informationen zu solchen nachträglichen Entgeltzahlungen finden Sie im Beitrag Sonderfälle bei Beenden des Arbeitsverhältnisses.

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