So berechnen Sie Corona-Kurzarbeitergeld

Mit Kurzarbeit können Sie in Ihrem Betrieb Krisenzeiten wirtschaftlich überbrücken. Ihre Mitarbeiter erhalten dann Kurzarbeitergeld. Wir erklären, wie das bei ilohngehalt funktioniert.

Wählen Sie auf 'Lohnberechung', 'Gehalt & Monatslohn' den entsprechenden Mitarbeiter aus. Sie sehen nun das reguläre Bruttoentgelt, das dieser Mitarbeiter im Regelfall ausgezahlt bekommt. In unserem Beispiel sind es 2.500 Euro. Verändern Sie diesen Wert nicht.

Gehen Sie nun auf 'Lohnberechnung', 'Einmalzahlungen'. 

In das Feld 'Vermindertes Gehalt' geben Sie jetzt das neue Bruttoentgelt ein, das der Mitarbeiter bekommen soll (entsprechend 0 Euro bei 100% Kurzarbeit). In unserem Beispiel sind es 1.250 Euro, entsprechend 50 % vom regulären Bruttoentgelt.

Von dem Verdienstausfall, in unserem Beispiel 1.250 Euro, wird ein Teil durch die Arbeitslosenversicherung in Form von Kurzarbeitergeld getragen. Den genauen Betrag müssen Sie mithilfe der Anleitung Wie hoch ist das Kurzarbeitergeld? der Bundesagentur für Arbeit berechnen.

Das dort ermittelte Kurzarbeitergeld tragen Sie nun in das Feld 'Corona-Kurzarbeitergeld' ein.

Nun bestätigen Sie Ihre Änderungen mit 'Speichern'.

Anschließend können Sie den Gehaltslauf wie gewohnt ausführen.

So führen Sie Korrekturen für bereits abgerechnete Monate durch

Wählen Sie unter 'Lohnberechnung', 'Einmalzahlungen', 'Korrektur' den Mitarbeiter und den Monat (Periode) aus.

Tragen Sie das verminderte Gehalt und das Corona-Kurzarbeitergeld analog zur oberen Anleitung ein.