11 Mai 2020

Simon Hengel

Freiberuflicher Autor

Kinderkrankheiten, Lohnfortzahlung und Kinderpflege-Krankengeld

Wenn Mitarbeiter Kinder haben, bleiben Kinderkrankheiten nicht aus. Das führt zur Frage nach Kinderpflege-Krankengeld und Lohnfortzahlung.

„Mein Kind hat hohes Fieber, ich kann nicht kommen.“ Wenn Sie Mitarbeiter mit kleinen Kindern beschäftigen, dann kommt garantiert früher oder später ein Anruf dieser Art.

Aus Chef-Perspektive gibt es dabei zwei Fragen:

Darf Ihr Mitarbeiter oder Ihre Mitarbeiterin zu Hause bleiben, weil das Kind krank im Bett liegt - und bekommen die Arbeitnehmer dann trotzdem Geld, und womöglich von Ihnen statt von der Krankenkasse?

Die schnelle Antwort lautet: Der Mitarbeiter darf in vielen Fällen zuhause bleiben. Dafür müssen jedoch bestimmte Voraussetzungen vorliegen.

In punkto Bezahlung ist häufig die Krankenkasse an der Reihe. Sie können jedoch auch als Arbeitgeber zur Lohnfortzahlung verpflichtet sein. Dafür ist die Vertragssituation entscheidend. Weitere Möglichkeit: Der Mitarbeiter hat gar keinen Anspruch auf Bezahlung in dieser Zeit. Das alles hängt alles vom Einzelfall ab.

Kind krank, Arbeitnehmer daheim: Rechtslage und Berechnung von Kinderpflege-Krankengeld

Leider ist die Rechtslage im Detail eher kompliziert. Deshalb ist der Beitrag zum Kinderpflege-Krankengeld und zur Lohnfortzahlung bei Erkrankung des Kindes etwas länger ausgefallen.

Dort steht, was Sie als Arbeitgeber wissen müssen, um die rechtlichen Ansprüche Ihrer Mitarbeiterin oder Ihres Mitarbeiters korrekt einzuordnen. Außerdem erfahren Sie, wie hoch das Kinderpflege-Krankengeld gegebenenfalls ausfällt und wie die arbeitsvertraglichen Regelungen mit dem Anspruch auf Lohnfortzahlung zusammenhängen.

Abwesenheiten und Kinderpflege-Krankengeld in ilohngehalt verbuchen

Wenn Sie wissen wollen, wie Sie in einem solchen Fall die Abwesenheit des Mitarbeiters mit ilohngehalt schnell und korrekt verbuchen, hilft Ihnen diese Schnellanleitung weiter.

Zum Glück sind Kinderkrankheiten oft kurz

Das Beste an typischen Kinderkrankheiten: Sie dauern meist nicht lange. Vielleicht findet sich ja eine Lösung, die für beide Seiten tragbar ist.

Wenn Sie als Arbeitgeber dem Arbeitnehmer nach Möglichkeit entgegenkommen, hat das einen unschätzbaren Vorteil: Sie binden gerade Arbeitnehmer mit kleinen Kindern damit fest an Ihr Unternehmen.

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